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Aktuelles Monatsprogramm:


MÄRZ 2010

23. März 2010
14:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT SPANIEN 2010. DIE NEUE EUROPÄISCHE FINANZKONTROLLAUFSICHT

Podiumsdiskussion

Unter den die gravierenden Folgen der weltweiten Finanzkrise 2008 leidet die Realwirtschaft der europäischen Länder bis heute. Die Einführung neuer Kontrollmechanismen soll einen wiederholten Crash am Finanzmarkt verhindern. Im Rahmen der Spanischen EU-Ratspräsidentschaft lädt die Spanische Botschaft in Berlin zu einer Podiumsdiskussion über die Rolle einer neuen europäischen Finanzkontrollaufsicht ein.

Eröffnung und Moderation: Rafael Dezcallar y Mazarredo (Botschafter von Spanien)

Pódium:
  • José Manuel González Páramo (Europäische Zentralbank)
  • Emil Paulis (Europäische Komission)
  • Soledad Núñez (Regierung von Spanien)
  • Martin Blessing (Commerzbank AG)

Eintritt: frei

In englischer Sprache.

25. März 2010
19:30 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

ARCOS TRIO
LATEINAMERIKANISCHE ENERGIE UND SPANISCHE LEIDENSCHAFT


Konzert

"Ein klassischer Ohrwurm und musikalisches Feuerwerk. Jeder der drei jungen, überaus fröhlichen und sympathischen Künstler (...) verzauberte sein Publikum mit einer so ausgereiften, hingebungsvollen Musikalität, dass niemand dieses Konzert so schnell vergessen wird." (Frankfurter Neue Presse). Nach dem fulminanten Debut 2008 im Wiener Musikverein präsentiert das Acros Trio im Instituto Cervantes Frankfurt sein erstes Album mit Werken von Piazzolla, de Falla, Turina und Matos Rodríguez sowie eigene Kompositionen und Arrangements.

  • Violine: Alejandro Loguercio (Venezuela)
  • Cello: Cäcilia Altenberger (Deutschland)
  • Klavier: Juan Pablo Simón (Spanien)

Eintritt: 12 € / ermäßigt 10 €
Karten sind ab 18:30 an der Abendkasse erhältlich.


Ab 22. März 2010
19:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

MONTAGSKINO. GEWAGTES KINO AUS SPANIEN

Filmreihe

Vom 22. März bis 26. April gibt es spanische Independentfilme zu sehen, unabhängige Produktion, die von der Notwendigkeit und der gelegentlichen Unmöglichkeit menschlichen Zusammenlebens berichten. Gewagtes Kino aus Spanien, das beim Publikum und bei den Kritikern auf gegensätzliche Meinungen trifft.

  • 22.03.2010: Tiro en la cabeza
    von Jaime Rosales, Spanien 2008, 85 Min. OmsU
  • 29.03.2010: Forasteros
    von Ventura Pons, Spanien 2008, 105 Min. OmeU
  • 12.04.2010: La buena estrella
    von Ricardo Franco, Spanien 1997, 98 Min. OmeU
  • 19.04.2010: Amateurs
    von Gabriel Velázquez, Spanien 2008, 84 Min. OmsU
  • 26.04.2010: En la ciudad de Sylvia
    von José Luis Guerín, Spanien 2007, 84 Min. OmeU

Eintritt: 4 Euro/ 3 Euro (ermäßigt)

Einführung: Sacha Knoche, Kulturanthropologe und Dokumentarfilmer

Mit freundlicher Unterstützung des Spanischen Generalkonsulats in Frankfurt.

 

 

FEBRUAR 2010

ab 15. Februar 2010
19:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

Montagskino. Der neue spanische Dokumentarfilm


Filmreihe

Der Montag steht fortan im Zeichen des Films. Vom 15. Februar bis 15. März präsentieren das Instituto Cervantes und das Spanische Generalkonsulat in Frankfurt ausgewählte und prämierte Dokumentarfilme, die sich innerhalb des Genres durch originelle Erzählweise und innovative Bildästhetik auszeichnen. Thematisch bewegt sich die Reihe um die Erinnerung, somit gerät unweigerlich das Vergessen und die menschliche Wahrnehmung in den Blick.

  • 15.02.2010: Bucarest. La memoria perdida
  • 22.02.2010: El honor de las injurias
  • 01.03.2010: Un instante en la vida ajena
  • 15.03.2010: El somni

Eintritt: 4 Euro/ ermäßigt 3 Euro


 

18. Februar 2010
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

Eine unmögliche Reise. Mit Roberto Bolaño in Mexiko


Ausstellungseröffnung

Die mexikanische Landschaft spielt, mehr als Metapher denn als Realität, eine zentrale Rolle in den Werken Roberto Bolaños. Seien es die Straßen von Mexiko Stadt, die Freiflächen von Ciudad Juárez oder die Einsamkeit der Wüste von Sonora, die Schauplätze des chilenischen Autors sind nicht nur im übertragenden Sinne ein Grenzland. In seinen Bildern hält der spanische Fotograf Siqui Sánchez Emotionen fest, die bei der Lektüre von Bolaños Romanen entstehen.
Eröffnung in Anwesenheit des Fotografen Siqui Sánchez. Präsentation des Künstlers durch Arturo Lorenzo González (Direktor Instituto Cervantes Lyon).

Eintritt: frei
Ausstellungszeitraum: 15. Februar 2010 bis 14. April 2010

Kooperationspartner:Instituto Cervantes Lyon




19. Februar 2010
19:30 Uhr
Opernhaus Nationaltheater Mannheim

Frida Kahlo getanzt.
Die Uraufführung des Balletts von Dominique Dumais

„...eine Bombe mit einer Schleife verziert“ – so wurde die mexikanische Malerin Frida Kahlo 1939 anlässlich einer Präsentation ihrer Gemälde in einer Pariser Surrealisten-Ausstellung charakterisiert. Für die Künstlerin hingegen war ihre intensive Bilderwelt ein Ausdruck ihrer eigenen tragischen Realität. Mit einer innigen und prägnanten Bewegungssprache erarbeitet die Choreografin Dominique Dumais mit den Solistinnen des Kevin O’ Day-Balletts die verschiedenen Facetten dieser starken Persönlichkeit, wie wir sie in ihren Bildern erkennen.

Weitere Termine: 28. Februar, 3. und 6. März, 10., 22. und 25. April, 22. Mai und 5. Juli 2010.

Kartentelefon: 0621 – 1680 150
www.nationaltheater-mannheim.de

Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes und des Mexikanischen Generalkonsulats in Frankfurt

25. Februar 2010
16:00 - 18: 00 Uhr: Kolloquium
20:00 Uhr: Podiumsgespräch
Instituto Cervantes Frankfurt

Genie und Figuren Roberto Bolaños. Eine Hommage in zwei Akten

Mit dem frühen Tod des chilenischen Autors Roberto Bolaño 2003 endete eine der außergewöhnlichsten Schriftstellerkarrieren Lateinamerikas. 1953 in Santiago de Chile geboren, verbrachte Bolaño seine Jugend in Mexiko City. Seine absolute Leidenschaft für die Literatur lebte der rebellische und hochtalentierte Poet in einem exzessiven Leben aus. Mitte der 80er Jahre ließ sich Bolaño unweit von Barcelona nieder, wo er aus Geldnot mit dem Romanschreiben begann und bald ein weltweiter Geheimtipp wurde. Der große Durchbruch gelang ihm jedoch erst 1998, als er den Literaturpreis Rómulo Gallegos gewann. Fünf Jahre später starb Bolaño im Alter von fünfzig Jahren und hinterließ ein bemerkenswertes Oeuvre. Sein posthum erschienener Roman „2666“ gilt als Jahrhundertwerk.

In Kooperation mit dem Hanser Verlag und dem Berenberg Verlag.

Kolloquium:
  • Moderation: Dr. Ellen Spielmann (Universität Düsseldorf)
  • Christian Hansen (Literaturübersetzer, Berlin): „2666 Modellbaukasten. Der Teil von den Übersetzern.“
  • Prof. Vittoria Borsò (Universität Düsseldorf): „Bolaño und die Poetik des Lebens“
  • Ina Jennerjahn (Schroedel Verlag): Kommentar „Bolaños (Nicht-)Leser: Berlin 1999 bis heute“
  • Dr. Piero Salabé (Hanser Verlag): „Bolaño und die Deutschen: eine besondere Beziehung“
  • Heinrich von Berenberg (Berenberg Verlag): Kommentar „Warum mir Bolaño so am Herzen liegt“

Podiumsgespräch:
  • Moderation: Dr. Ellen Spielmann (Universität Düsseldorf)
  • Heinrich von Berenberg (Berenberg Verlag)
  • Ignacio Echevarría (Literaturkritiker, Spanien)

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